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wenn ich aus dem fenster schaue, sehe ich in der ferne wie sich das feld gelb färbt. ganz langsam wird es endlich frühling. vergangenes jahr um diese zeit war es das schon längst, ich kann es kaum erwarten. gestern war es das erste mal angenehm warm und ich dachte kurze zeit drüber nach, meine flip flops aus dem schrank zu holen, aber nein. wir wollen es ja nicht übertreiben.
vergangene woche noch mal beatsteaks, dies mal in erfurt. es war ein gutes konzert, keine frage, aber die band war nicht ganz so gesprächig wie in kassel, dafür war das publikum älter und noch wilder. und heiss war es. diese halle (thüringenhalle) ist wohl immer eine sauna und die beatsteaks erreichen mich gerade voll und ganz.
„da muss ich bis st. petersburg fahren um jemanden zu treffen der clueso mag„. an diesen satz muss ich immer denken wenn ich an chicago denke, gestern abend auch schon wieder. an diesen satz und natürlich an diese momente auf deck 11, wenn mir rainer was gutes tun wollte und diesen song spielte. da spür ich sogar die fließen unter meinen nackten füßen. gestern abend clueso in eisenach beim warm up gig. es war so ganz anders als sonst, ‘so sehr dabei‘ ist ein ganz großartiges lied und wird sich ganz sicher auch auf platte beweisen. fotos folgen.
und sonst: open flair: donots. das wird guuuuuuhhhuuuhuhuhhut!
und: heute in einer woche ist mai. maimaimaimai wird auch sehr gut.
Die Beatsteaks in Kassel. Vier Jahre war das her, dass sie das letzte mal da waren. Und vieles war so anders und vieles war so gleich. Zu erst einmal: Am 1. April 2004 saßen wir vor dem Konzert im Spot in den Auen in der Sonne und tranken Bier. Und letzte Woche? Kalt wars. Und geregnet hats. Und meine Konzertbegleitung hat sich zu 50 % verändert. Nicht schlimm, aber trotzdem festhaltenswert. Und die Kasseler Stadthalle ist auch nur ungemein größer als das Spot. Und das Publikum war teilweise auch etwas anders. Meine Freundin meinte, dass die sich wohl alle in der Show vertan hätten, und hier heute nicht Tokio Hotel spielen würden. In den ersten Reihen gabs schon krassen Teenie-Alarm mit großem Gekreische um den Herrn Sänger. Und dann war doch alles so wie immer. Abgehen wie sau, die Beatsteaks sind eben eine Institution. tolle tolle Setliste, Sitz La Ola und meine allererste Wall of Death! uiuiui!

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