NYC – A Room with a View

 

Unser Zimmer liegt im 29. Stock des Hilton Milleniums, der erste Blick aus dem großen Fenster raus auf die Hochhäuser ist überragend und fesselt sofort. Und dann der Blick aus dem zweiten Fenster: Hinunter auf die Baustelle, auf der fast rund um die Uhr gearbeitet wird, um den amerikanischen Stolz wieder herzustellen.Wenn man den Blick von den großen Geräten und Stahlkonstruktionen abwendet, sieht man dahinter das 9/11 Memorial mit seinen zwei großen Pools, an deren Stelle früher einmal die Twin Towers standen. Durchatmen, einmal tief schlucken. Nie war man der amerikanischen Geschichte näher, nie fühlte man sich mit ihr verbundener. Nie konnte man das Ausmaß und den Schmerz für dieses Land und New York besser begreifen.

Jede Minute, die ich in diesem Zimmer verbrachte, hätte ich am liebsten auf der großen Fensterbank oder der Heizung gesessen und hätte aus dem Fenster geschaut – hätte mich New York nicht immer so unglaublich müde gemacht, hätte ich da die gesamte Nacht verbracht. Der Ausblick war rund um die Uhr unglaublich: Wenn die Sonne aufgeht und sich in den Häusern spiegelt, wenn sie untergeht und die Stadt in Dunkelheit taucht, wie die Autos die gerade Straße hochfahren, wie die Menschen morgens mit Kaffee und Handy in der Hand aus der U-Bahn klettern und zur Arbeit gehen, wie sie auf der Straße essen. Und eben auch, wie die Bauarbeiter Stück für Stück alles wieder aufbauen, neuer, größer… mit der einen Botschaft: Uns zwingt niemand in die Knie!

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4 Gedanken zu “NYC – A Room with a View

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