NYC – Vom 9/11 Memorial zur Brooklyn Bridge

Jeder, egal wer, kann die Frage: „Was hast du am 9. September 2001“ gemacht aus dem Stand beantworten. Ein Tag, der die Welt erschüttert und verändert hat. Jeder kennt die dramatischen Bilder und kann dieses Leid fühlen. Und dann stehst du plötzlich am Ort des Geschehens, zwölf Jahre später, und es ist alles so greifbar. Dort vor Ort wird einem das ganze Ausmaß erst richtig bewusst, das nicht mehr passiert ist, ist wohl ein Wunder.

Unser Tag beginnt nach einem Toast und Kakao-Frühstück mit dem Besuch des 9/11 Memorials vor unserem Hotel. Der Eintritt zum Memorial ist kostenlos, man wird lediglich um eine Spende gebeten, erhält eine Eintrittskarte und muss diese auf dem Weg zum eigentlichen Memorial dreimal vorzeigen und natürlich durch die obligatorische Scannerkontrolle (Scannerkontrollen gibt es, vor allem in NYC überall, egal wo, Museum, Aussichtsplattform, Boot, und es nervt so, vor allem wenn man mit analogen Kameras und Filmen unterwegs ist, aber dazu vielleicht noch mal an anderer Stelle mehr). An der World Trade Baustelle entlang schlängelt sich der abgesperrte Weg zu den beiden Pools, an deren Stelle früher einmal die Twin Towers standen. Aus unserem Zimmer sieht das Areal nicht so groß aus, wenn man dort steht, ist das plötzlich ganz anders. Im Rand der Pools sind die Namen der Menschen eingraviert, die in der Katastrophe umgekommen sind. Mit Blumen werden Geburtstage markiert. Für New Yorker-Verhältnisse sind die Menschen hier sehr leise und in sich gekehrt. Auf dem Rückweg gehen wir am Survivor-Tree vorbei Richtung Ausgang, das 9/11 Museum sparen wir uns, lieber wieder etwas für bessere Laune machen.

Vom 9/11 Memorial laufen wir runter zum Pier und holen dort unsere Tickets für die Tour zur Freiheitsstatue, heben uns diese aber für den nächsten Tag auf, da die Menschenschlange schon sehr lang ist. Wir laufen in Richtung Pier 17 und kaufen dort Musicaltickets für den Abend, Spiderman, 4. Reihe, 60 Prozent Rabatt, mittlerweile abgesetzt. Bei TKTS bekommt man für den gleichen Tag gute Preise, und der Laden am Pier 17 ist nicht so überlaufen wie der an der roten Treppe an Times Square! Von dort geht es weiter zur Brooklyn Bridge, die wir schon neben uns sehen, aber wo kommt man denn jetzt bitte auf den Fußweg? Wie alles in New York ist allein dieser Weg noch ein paar Meilen, bis wir über eine Baustelle und eine steile Treppe plötzlich auf der Brücke stehen und diese mit vielen hunderten anderen Touristen langlaufen. Der Blick entschädigt für alles, die Skyline, die Brücke und dazu bester Sonnenschein und angenehme Temperaturen.

Das Headerbild ganz oben ist übrigens mein allerliebstes von der gesamten Reise. Das soll in Zukunft auf jeden Fall mal groß irgendwo zur Geltung kommen.

Alle Fotos gemacht mit der LC-Wide und der Horizon, bis auf fünf in der 9/11 Galerie.

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5 Gedanken zu “NYC – Vom 9/11 Memorial zur Brooklyn Bridge

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